Sicherheit bei Höhenarbeiten – konsequent umgesetzt
FISAT-zertifiziert. Sachkundig nach DGUV Grundsatz 312-906. Redundante Sicherung. Betriebshaftpflicht. Sicherheit ist kein Add-on – sie ist Grundlage jedes Einsatzes.
Seilzugangstechnik ist so sicher wie ihre Ausbildung und Ausrüstung
Seilzugangstechnik ist ein reguliertes Verfahren. Die Risiken sind bekannt, dokumentiert und durch klare Vorgaben beherrschbar. Europäische Normen, nationale Technische Regeln und Unfallverhütungsvorschriften bilden den Rahmen. Urban Climb richtet sich konsequent nach allen geltenden Standards.
Jeder Einsatz beginnt mit einer schriftlichen Risikobeurteilung nach TRBS 2121-3. Vor Beginn der Arbeiten werden Anschlagpunkte durch den aufsichtsführenden Seilzugangstechniker festgelegt, PSAgA-Ausrüstung kontrolliert und die Gefährdungsbeurteilung dokumentiert. Das Doppelseilprinzip – Arbeitsseil und unabhängig gesichertes Sicherungsseil – ist bei Urban Climb Standard, nicht Option.
Alle eingesetzten Industriekletterer sind nach FISAT, IRATA, SPRAT, FSBS oder gleichwertigen Standards zertifiziert. Urban Climb verfügt zusätzlich über die PSAgA-Sachkunde nach DGUV Grundsatz 312-906. Servicebericht inkl. Fotodokumentation wird nach Abschluss übergeben, Prüfprotokolle bei Bedarf. Urban Climb verzeichnet 0 Unfälle.
Sicherheit ist nicht verhandelbar
Jeder Einsatz per Seilzugangstechnik beginnt mit einer Entscheidung: Wird der Auftrag unter den gegebenen Bedingungen sicher durchführbar sein? Erst wenn diese Frage mit Ja beantwortet werden kann, startet die Planung.
Bei jedem Einsatz ist ein Seilzugangstechniker mit FISAT Level 3 vor Ort – der höchsten Qualifikationsstufe. Das bedeutet: eigenständige Planung, Durchführung und Aufsicht von Höhenarbeiten nach TRBS 2121-3.
Vor jedem Einsatz wird eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung erstellt. Anschlagpunkte werden festgelegt, Rettungskonzepte definiert, Ausrüstung kontrolliert. Kein Auftrag rechtfertigt Abkürzungen bei diesen Schritten.
Diese Haltung gilt für jede Fassadenreinigung, jede Montage, jede Inspektion – unabhängig von Auftragsgröße oder Zeitdruck.
Doppelseilsicherung – zwei unabhängige Systeme
Das Herzstück der Seilzugangssicherheit ist das Doppelseilprinzip: Kein Industriekletterer arbeitet jemals nur an einem Seil. Es werden grundsätzlich zwei voneinander unabhängige Sicherungssysteme eingesetzt.
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1
Arbeitsseil
Das Arbeitsseil trägt die Person und ermöglicht die Positionierung am Objekt. Es wird über festgelegte Anschlagpunkte geführt und ist mit einem zertifizierten Abseilgerät verbunden.
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2
Sicherungsseil
Das Sicherungsseil ist völlig unabhängig vom Arbeitsseil befestigt – an einem anderen Anschlagpunkt, mit einem mitlaufenden Sicherungsgerät. Versagt das Arbeitsseil, hält das Sicherungsseil.
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3
Anschlagpunkte
Die Anschlagpunkte werden vor jedem Einsatz durch den aufsichtsführenden Seilzugangstechniker (Level 3) festgelegt – basierend auf Erfahrung und den Vorgaben der DGUV Information 212-001.
Arbeiten nach anerkannten Sicherheitsstandards
Jeder Einsatz von Urban Climb folgt einem klaren Regelwerk. Von der Betriebssicherheitsverordnung über technische Regeln bis zu internationalen Normen – alle Arbeiten orientieren sich an den geltenden Vorgaben der Branche. Das Ergebnis: ein durchgängig hohes Sicherheitsniveau bei jeder Höhenarbeit.
FISAT Level 3
Höchste Zertifizierungsstufe im seilunterstützten Arbeiten – Aufsichtsführend.
Zum FISAT-Mitgliedsprofil →TRBS 2121-3
Technische Regel für Schutzmaßnahmen gegen Absturz bei Seilzugangsverfahren.
DGUV Grundsatz 312-906
Sachkundeausbildung zur Prüfung Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz.
ISO 22846-1 / -2
Internationaler Standard für Rope-Access-Methoden – weltweit anerkannt.
BetrSichV
Gesetzlicher Rahmen für den sicheren Betrieb von Arbeitsmitteln.
PSAgA-Ausrüstung – geprüft, dokumentiert, einsatzbereit
Alle eingesetzten Ausrüstungsteile sind Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Jedes Teil wird mindestens jährlich durch eine sachkundige Person nach DGUV Grundsatz 312-906 geprüft – zusätzlich vor jedem Einsatz per Sicht- und Funktionsprüfung.
Auffanggurte
Ganzkörper- und Sitzgurte für Seilzugangstechnik
Seile & Verbindungsmittel
Kernmantelseile als Arbeits- und Sicherungsseil
Steig- und Abseilgeräte
Mechanische Geräte zur kontrollierten Fortbewegung am Seil
Helme
Industrieschutzhelme mit Kinnriemen
Anschlagmittel
Bandschlingen, Karabiner, Anschlagpunkte
Prüfintervalle
Mindestens jährlich durch Sachkundigen, vor jedem Einsatz Sichtprüfung
Vor jedem Einsatz – systematische Gefährdungsbeurteilung
Auftragsannahme & Erstbewertung
Projektanforderungen aufnehmen, Objektdaten klären, Machbarkeit prüfen.
Seilzugangstechnik auswählen
Methode, Seilverlauf und Rettungskonzept festlegen – abhängig vom Objekt.
Gefährdungsbeurteilung
Schriftliche Beurteilung nach ArbSchG: Gefahren identifizieren, Schutzmaßnahmen festlegen.
Anschlagpunkte festlegen
Alle geplanten Befestigungspunkte auf Zustand, Tragfähigkeit und Eignung festlegen.
Einsatzbriefing & Ausrüstungskontrolle
Letzte Sicht- und Funktionsprüfung aller PSAgA-Teile vor dem Start.
LMRA – Last Minute Risk Assessment
Letzte Überprüfung direkt vor Arbeitsbeginn – Wetter, Umgebung, Anschlagpunkte.
Erst nach erfolgreicher Durchführung aller Schritte beginnt Urban Climb mit der eigentlichen Höhenarbeit.
Dokumentation – vom Servicebericht bis zur Fotodokumentation
Urban Climb dokumentiert jeden Einsatz. Die Unterlagen stehen dem Auftraggeber zeitnah nach Abschluss zur Verfügung – für die interne Ablage, den Sicherheitsbeauftragten oder behördliche Nachweise.
Urban Climb stellt alle Dokumente zeitnah nach Abschluss bereit.
Sicherheitsunterweisung
LMRA
Servicebericht
Betriebshaftpflichtversicherung – Schutz für Auftraggeber und Auftragnehmer
Urban Climb ist betriebshaftpflichtversichert. Sollte es im Rahmen eines Einsatzes zu Beschädigungen kommen, greift der Versicherungsschutz. Eine Versicherungsbestätigung wird auf Anfrage bereitgestellt.
Versicherungsnachweis anfragenHäufige Fragen zur Sicherheit bei Höhenarbeiten
Ist Seilzugangstechnik sicherer als Gerüst oder Hubsteiger?
Was bedeuten die FISAT-Level und welchen hat Urban Climb?
Wie werden Anschlagpunkte festgelegt?
Was passiert bei Seilversagen?
Das Doppelseilsystem stellt sicher, dass bei Versagen des Arbeitsseils das unabhängige Sicherungsseil die volle Last übernimmt. Beide Seile sind an separaten Anschlagpunkten befestigt und deutlich überdimensioniert – sie halten ein Vielfaches einer normalen Personenlast.
Welche Normen gelten für Höhenarbeiten per Seilzugang?
Haftet Urban Climb bei Beschädigungen?
Kontakt
Einsatz anfragen – mit Sicherheitsnachweis
Kostenloses Angebot in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden. Zertifikate und Versicherungsnachweis auf Anfrage sofort erhältlich.
Direkt erreichen
0571 889 237 12 info@urbanclimb.deMo–Fr 07:00–18:00 Uhr
Urban Climb Industriekletterei e.K.
Friesenstraße 16
32423 Minden